Die Kanzlei

Rechtsanwalt Steffen Schmidt-Hug ist spezialisiert auf die rechtlichen Fragestellungen von Filmemachern, sowohl für die auf Produktionsdauer beschäftigten Film- und Fernsehschaffenden als auch für die auf selbständiger Basis arbeitenden Filmkünstler.

Bei der Rechts- und Vertragsberatung legt der Künstleranwalt Schmidt-Hug auch Augenmerk auf die soziale Absicherung. Bei Urhebern steht daneben die Wahrung der künstlerischen Freiheit im Vordergrund.
Steffen Schmidt-Hug vertritt als Rechtsanwalt und Agent Filmkünstler, darunter Schauspieler, Regisseure, Drehbuchautoren, Kameraleute, Schnittmeister, Szenenbildner, Kostümbildner und Maskenbildner.

Die Künstlerkanzlei Schmidt-Hug steht den Kreativen vor, während und nach den Filmprojekten zur Seite. Das Selbstverständnis der Kanzlei ist von Konfliktvermeidung und Beratung im Vorfeld geprägt. Ziel ist die optimale vertragliche und sozialrechtliche Positionierung anhand der beruflichen und persönlichen Situation des Klienten. Durch eine kontinuierliche Betreuung in allen berufsrechtlichen Angelegenheiten sollen sich die Kreativen auf das kulturelle Schaffen konzentrieren können.

Aktuelles:

Von der Künstlerkanzlei gestifteter Nachwuchsförderpreis des Fünf-Seen-Film-Festivals geht an “Bis aufs Blut”
Der Nachwuchspreis des Fünf Seen Filmfestivals 2010 und damit der von der Künstlerkanzlei Steffen Schmidt-Hug gestiftete Viewfinder im Wert von 1.000 Euro geht an Oliver Kienle für seinen Film „Bis aufs Blut”.
Der Viewfinder Mark V hat selbst einmal einen Oscar® als technische Innovation erhalten. Als Nachwuchspreis stellt das hochwertige Instrument zugleich ein  nützliches Werkzeug als auch eine Preisstatuette für Filmemacher dar.

Inhalt des Filmes:
Die beiden Freunde Tommy und Sule sind wie Brüder - unzertrennlich. Die Clique ist ihre Familie und eine Tuning-Werkstatt ihr größter Traum. Ihr Leben gleicht einer Party, bis Tommy wegen der gemeinsamen Dealerei in den Jugendknast wandert und dort die Hölle erlebt. Als er sechs Monate später entlassen wird, ist einiges passiert: Tommy weiß, dass er verraten wurde und will herausfinden von wem, seine Freundin Sina hat einen Neuen und seine Mutter droht ihm mit Rausschmiß. Obwohl er den Drogen eigentlich abgeschworen hat, um nie mehr zurück in den Knast zu müssen, findet er den einzigen Rückhalt in seiner alten Clique und bei Sule. Und der hat den Masterplan, um den Traum vom Tuning-Laden wahr werden zu lassen: Einen letzten großen Deal!
 

Begründung der Jury:
Regisseur Oliver Kienle erzählt eine harte, aber auch tief berührende Jungenfreundschaft, die die beiden hervorragenden Nachwuchsdarsteller Jacob Matschenz und Burak Yigit in aller Authentizität ausfüllen. Bis tief in alle Nebenfiguren hinein gelingt es dem Regisseur Oliver Kienle den unerträglich erscheinenden Druck, der auf der Hauptfigur Tommy (Jacob Matschenz) lastet, zu erzählen. Für die Jury ist das ein besonderes Qualitätsmerkmal dieses ausgezeichneten Debüts.



 
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